28.10.19 Angriff der Arbeitssklaven

19_20_Schweizerzeit_PDF Arbeitssklaven

 

So sparen Sie

 

von Hermann Lei, Kantonsrat, Frauenfeld

 

Immer mehr wird unser Geld in die Taschen der Arbeitsscheuen, Renitenten, Flüchtlinge, Kulturschaffenden und Sozialschmarotzer umgeleitet. Geben Sie dem Fiskus also nicht zu viel davon.

 

Ob es nun bei den Wahlen einen Linksrutsch gab oder nicht: schon vor der Wahl waren das Parlament und der Bundesrat in der Geiselhaft der Linken. Und diese wollen nur eines: Ihr Geld.

 

Sozialistische Sonnenkönige

Wir schuften heute schon bis Mitte Juni nur für den Staat – weit länger als die ausgebeuteten Bauern im vorrevolutionären Frankreich – und sind zu einer Art Arbeitssklaven des Staates geworden. Die Vorstösse der SP und der Grünen zielen vor allem darauf ab, Ihnen noch mehr von ihrem hart verdienten Geld zu stehlen und es den Genossen in der Sozialindustrie zu geben. In der Pipeline der linken Sonnenkönige stehen Mobility-Pricing, Benzinpreiserhöhung, erhöhte Strassenabgabe, «Dreckstromabgabe», CO2-Abgabe, Flugsteuer und weitere Angriffe auf Ihr Portemonnaie. Die folgenden Tipps können Ihnen helfen, dem gefrässigen Staat weniger geben zu müssen.

 

Steuerspartipps für Jedermann

Das Schweizer Steuerrecht kennt einen bunten Strauss von Abzügen: Machen Sie alle Abzüge geltend! Wichtig ist aber die lückenlose Zusammenstellung aller Unterlagen. Sammeln Sie die Belege schon während des Steuerjahres geordnet, damit sie Ende Jahr griffbereit sind. Im Gegensatz zu den so genannten «allgemeinen» Abzügen müssen Sie bei den Sozialabzügen die geltend gemachten Aufwendungen nicht selbst nachweisen, sondern das Vorliegen bestimmter persönlicher Verhältnisse reicht. So gibt es – zum Teil kantonal unterschiedlich – einen Abzug für Verheiratete, den Altersabzug, den Abzug für bescheidene Einkommen, den Unterstützungsabzug, den Kinderbetreuungsabzug und weitere mehr. Auch gemeinnützige Spenden können Sie bei den Steuern abziehen, aber in der Regel maximal 20 Prozent des Nettoeinkommens. Parteispenden und Mitglieder-Beiträge kann man – unabhängig von der Partei – sowohl beim Bund als auch im Wohnkanton ebenfalls abziehen! Auch Krankheits- und Unfallkosten, die durch die Versicherung nicht gedeckt sind, können Sie geltend machen. Das gilt übrigens auch für die Kosten von rezeptpflichtigen Brillen, anerkannten Naturheilpraktikern und Zahnärzten.

 

Zahlen steuern statt Steuern zahlen

Beiträge an die Säule 3a können von den Steuern in vollem Umfang abgesetzt werden. Wer einer Pensionskasse angehört und die maximal erlaubten Beträge eingezahlt hat, kann den ganzen Betrag vom Einkommen abziehen, ebenso Einkäufe in die Pensionskasse. Die Steuerplanung schliesslich ist der entscheidende Faktor: Staffeln und Koordinieren Sie die Einzahlungen in die Säule 3a und die Pensionskasse, aber auch die Terminierung des Gebäudeunterhalts. Ein weiterer Tipp, der aber nichts mit den Steuern zu tun hat betrifft die Ergänzungsleistungen. Diese werden an Personen ausgerichtet, deren Existenzbedarf durch Renten der AHV/IV und übrigem Einkommen/Vermögen nicht gedeckt werden kann. Prüfen Sie, ob Sie Anspruch haben.

 

Patriotische Pflicht

Der letzte Tipp ist der Schwierigste und hat auch nichts mit Steuern zu tun: Im Pflegeheim liegen im Bett nebenan die Sozialfälle  – aber Sie als Selbstzahler werden keinen Deut besser behandelt als der Mittelose. Vermachen Sie deshalb Ihr Haus rechtzeitig Ihren Kindern und räumen Sie sich ein Wohnrecht ein. So verhindern Sie, dass Sie das Haus bei Pflegebedürftigkeit verscherbeln müssen.

Sie haben Ihr Leben lang Ihre Steuern bezahlt. Aber immer mehr wird Ihr hart erarbeiteter Steuerfranken in die Taschen der Arbeitsscheuen, Renitenten, Flüchtlinge, Kulturschaffenden und Sozialschmarotzer umgeleitet. Es ist deshalb geradezu eine patriotische Pflicht, nicht mehr abzugeben, als man muss.

 

Hermann Lei