20.11.2020 Die neuen Herrenmenschen

201120 Lei SZ Herrenmenschen

Rassismusfunktionäre immer extremer

 

von Hermann Lei, Kantonsrat, Frauenfeld

 

Unsere steuerfinanzierten Antirassisten suchen den  Schulterschluss mit Gewaltbereiten, betreiben die Pathologisierung anderer Meinungen und fordern ein Bundesbahn-Beförderungsverbot für die SVP.

 

Das dicke Heft der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR wird jährlich von 4000 Empfängern nicht gelesen. Die Schweizerzeit hingegen macht sich die Mühe.

 

Schweizer mit Rassimushintergrund

Zuerst was gleich geblieben ist: Nachdem man sich bei der EKR über viele Seiten Sorgen über die therapieresistenten Schweizer mit Rassismushintergrund (das sind alle autochthonen Schweizer) gemacht hat und auf einen wie jedes Jahr neuen «Rekord» an angeblichen «Rassismusfällen aus der Beratungspraxis» verweist, kommt die Kommission zu Beispielen aus den «352 Vorfällen». Wie so oft gelingt es ihr aber offensichtlich nicht, mehr als nur einen halbwegs rassistischen Vorfall zu finden. Während frühere Ausgaben sich weiters darauf konzentrierten, die Schweizer im Allgemeinen und die SVP im Besonderen mit Schmutz zu bewerfen, wirkt das aktuelle aber «Tangram» deutlich abgehobener, universitärer – und auch extremer. Abweichende Meinungen werden immer mehr pathologisiert.

 

Beförderungsverbot in der Bundesbahn

Der Mensch neige eben dazu, lesen wir, in diskriminierendes Verhalten zurückzufallen und zeige hier ein Meuteverhalten. Diese Menschen würden an «Verschwörungswahn» leiden. Die Leitmedien und die Schule müssten und würden  an vordersten Front dagegen ankämpfen. Das von der Eidgenossenschaft herausgegebene Heft begrüsst demgegenüber offenbar extremistische und gewalttätige Gruppierungen aus dem Umfeld von «Black Lives Matter» und hofft auf ein «Überschwappen auf Europa». Ein Podium erhält auch die bekannte Franziska Schutzbach, welche als Lehrbeauftragte für «Gender Studies» an der Uni Basel erklärte, die SVP könne «nicht auf formal-demokratischem Weg zurückgedrängt werden». Stattdessen forderte sie ein Beförderungsverbot für «Rechtsnationale» (nicht zu verwechseln mit dem Beförderungsverbot für Juden in der Reichsbahn), ein Veranstaltungsverbot für die SVP und Zensur in Zeitungen und Fernsehsendern.

 

Querfront mit extremem Feminismus

Der Antirassismus EKR-scher Prägung bildet damit eine Querfront mit einem immer extremer werdenden Feminismus, wobei indes Themen wie Zwangsverschleierung, Zwangsheiraten und «Ehrenmorde» konsequent ausgeklammert werden. Eine weitere Tendenz ist die Kategorisierung, welche die EKR sonst heftig bekämpft. Anstelle der alten «Rassen»  – welche es nur noch im Sinne der Rassendiskriminierung gibt – sind zwei neue «Rassen» getreten: Weisse und «People of Color». So ähnlich jedenfalls klärt uns eine «Professorin für Geschlechterforschung am interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Uni Bern», welche dort zu feministischen Theorien forscht, auf. Diese «People of Color» sind im Heft aufwendig ins Bild gesetzt: Portraits von vitalen, schönen Ausländern, welche selbstbewusst in die Kamera schauen. Damit soll wohl gezeigt werden, wer in Zukunft die Dominanzgesellschaft bildet.

 

Die neuen Herrenmenschen

Wenn eine Kommission des Bundes – wenn auch wissenschaftlich verbrämt – den Schulterschluss mit gewaltbereiten Autonomen sucht, die Meinungsfreiheit pathologisiert und Kerngedanken der Verfassung relativiert, dann Gnade uns Gott vor den neuen «Herrenmenschen».

Hermann Lei