19.4.21 Linke Lügen im Lovemobil

Getürkt, geschönt, überzeichnet

von Hermann Lei, Kantonsrat, Frauenfeld

Pechschwarz und traurig schaut die rassistisch beleidigte und ausgenutzte Rita aus Nigeria aus ihrem Sex-Wohnwagen und klagt alte weisse Männer an. Doch nichts ist so wie es scheint.
Rita aus Afrika und Milena aus Bulgarien empfangen ihre Kunden im Wohnwagen. Eine jede sitzt hinter ihrer eigenen Windschutzscheibe, umrankt von bunten Lichterketten und wartet auf deutsche Freier.

Preisgekrönter Dokumentarfilm
Der 2020 veröffentlichte, preisgekrönte Dokumentarfilm «Lovemobil» wurde auf internationalen Filmfestivals gefeiert. Der Film zeigt das Leben von drei Prostituierten in Niedersachsen, die in Wohnmobilen wohnen und arbeiten. Die deutsche Regisseurin Elke Margerete Lehrenkrauss wurde zum Star. Denn schonungslos hatte sie die linksliberalen Narrative bedient. Da ist etwa «Manni», der eiskalte Zuhälter. Er will Kohle machen, aber mit «Rita» und ihrer Hautfarbe hat er ein Problem. Er habe sonst nur weisse Prostituierte, und sie sei schwarz, meint er. Und ganz nebenbei erzählt der schmierige Manni noch von einem Mord. Freier Hermann ist auch nicht viel besser, ein widerlicher Typ, der gerne seine sexuellen Vorlieben zum Besten gibt. In diesem Dunkeldeutschland muss also Bootsflüchtlingsfrau Rita leben, nachdem sie ihr Heimatland unter grösster Gefahr verliess. Und nun wird das gute Mädchen von schmierigen Nazis ausgebeutet und von perversen AfD-lern penetriert.

Üble weisse Männer versus gute Ausländer
Für diese sattsam bekannte politisch korrekte Zerrbild – über alle Massen üble weisse Männer versus anständige Ausländer – gab es Preise und Auftritte zuhauf. Das deutsche Staatsfernsehen pushte diesen Film exzessiv und für teures Geld in den sozialen Medien. Bis herauskam: alles Fake, alles linke Lügen. Rita ist nicht im Gummiboot übers Meer gekommen. Sondern eine Schauspielerin aus den USA. Auch die anderen angeblichen Prostituierten sind Schauspielerinnen, die meisten Szenen im «Dokumentarfilm» sind gestellt. Der schmierige Manni heisst in Wahrheit Heiko, ist Hausmeister und musste ebenso wie der üble «Ich-steh-auf-grosse Brüste-Freier» Hermann im Film den widerlichen Deutschen spielen. Erfundener Mord inklusive.

Staatsfernsehskandal
Hätte nicht die Frau, welche die gefälschten Aufnahmen zusammenschneiden musste, Verdacht geschöpft und den Staatsfernsehskandal aufgedeckt – der Film wäre wohl für alle Zeiten an den Schulen als «Zeitdokument» gezeigt worden. Das finanzierende Staatsfernsehen gibt sich zerknirscht und fragt sich – ganz gendergerecht – was «Produzent*innen» aus der Sache lernen könnten, damit man «Protagonist*innen» überprüfen könne. Die aufgeflogene Regisseurin hingegen erklärte, dass sie die Realität nicht verfälscht habe. Ganz im Sinne der Woke-Bewegung (eine Art extremer linker Gedankenpolizei) erklärt sie: Was sie zeige, sei eine „viel authentischere Realität“.

Was wir daraus lernen
Und was lernen wir aus «Lovemobil»? Alles wird getürkt, geschönt, überzeichnet, aus dem Zusammenhang gerissen und uns bunt verpackt serviert. Produziert wird, was der herrschenden Ideologie entspricht. Fakten und Wahrheiten spielen keine Rolle. Staatliche gendergerechte Subventionskunst, vom Staatsfernsehen in Auftrag gegeben, vom Staatsfernsehen überwacht, vom Staatsfernsehen mit Zwangsabgaben finanziert. Lügen im Dienste der politischen Korrektheit. Nichts kann für bare Münze genommen werden.

Hermann Lei