
180111 Tagung am Tag des Terrors
Die Rassismuskommission (EKR) inszeniert sich am 11. September
Tagung am Tag des Terrors
„Muslimfeindlichkeit“ gibt es in der Schweiz praktisch nicht. Die Gesinnungswächter der EKR behaupten aber unbeirrbar das Gegenteil. Und feiern sich am Tag des blutigsten islamischen Terrors.
Von Hermann Lei, Kantonsrat, Frauenfeld
Am 11. September vor 16 Jahren ermordeten Muslime in einem islamistischen Blutrausch etwa 3000 unschuldige Menschen in New York. Ausgerechnet den Jahrestag des grausamsten Terroranschlags, den die Welt je gesehen hat, wählte die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) für eine Tagung über „Muslimfeindlichkeit in Gesellschaft, Medien und Politik“. Mitgefühl zum Beispiel mit den Opfern der inzwischen regelmässigen Lastwagenfahrten, welche bluttriefende Bürgersteige hinterlassen, war dabei nicht auszumachen. Denn der Westen hat es offenbar nicht anders verdient. Zuviel verlangt ist es insbesondere, dass die Muslime vom Terror im Namen ihres Glaubens Abstand nehmen. Denn „sich vom islamisch begründeten Extremismus und Terrorismus zu distanzieren, sind sie leid.“ Und die Zukunft des Islams in der Schweiz kann nicht „in der Schaffung eines ausschliesslich liberalen oder wie auch immer konzipierten fortschrittlichen Islam bestehen“, lesen wir in der Publikation zur Tagung.
Nacktsauna muslimfeindlich?
Die angeblichen Diskriminierungen, welche die EKR bejammert, sind inzwischen an Absurdität kaum mehr zu überbieten: Eine Besucherin eines Countryfestivals hat sich an einer dort gezeigten Konföderiertenflagge gestört. Die Konföderiertenflagge, die in Südstaaten allgegenwärtig ist und auch in der hiesigen Szene einen gewissen Lebensstil wie Countrymusik und Kultur des Südens assoziiert wird, muss – offenbar auch nach Ansicht der EKR – verboten werden. Den Schweizern soll es also nicht mehr erlaubt sein, einen Lebensstil, den sie schätzen, auch in der Freizeit äusserlich zu zeigen. Abwegig ist auch der rapportierte Fall der muslimischen Frau, welche sich daran stört, dass man in einer Nacktsauna nackt sein soll. Ihre Gefühle als Andersgläubige seien dadurch verletzt. Sie forderte die EKR auf, strafrechtlich dagegen vorzugehen. Mittlerweile sind wir also schon muslimfeindlich, wenn wir unseren Lebensstil nicht den Muslimen anpassen.
Die Zahlen verraten alles
Gibt es denn Zahlen, welche belegen, dass die Schweizer – abseits von fehlendem Verständnis für Terror und Saunabesuche im Burkini – muslimfeindlich sind, wie die EKR mantraartig behauptet? Gibt es nicht, im Gegenteil: die Anzahl Verurteilungen aufgrund der Antirassismusstrafnorm ist sehr überschaubar. Die Zahl der von Rassismus betroffenen Juden ist viel höher – nicht zuletzt wegen dem Judenhass im Namen Allahs, was uns die steuerfinanzierte EKR aber verschweigt. Auch die Beratungen für angeblich diskriminierte Muslime gehen zurück: Deren Zahl hat sich nämlich 2016 im Vergleich zum Vorjahr fast halbiert. Nur noch 31 „Fälle“ verteilen sich auf die immerhin 26 kantonalen Beratungsstellen, war an der Tagung zu hören. Da dies die alarmistischen Deutungen der EKR Lügen straft findet man diese Zahlen im offiziellen Bericht zur Tagung allerdings nirgends….
Was hingegen eindeutig zugenommen hat, ist die Anzahl an erbosten Zuschriften, welche die EKR erhalten hat, nachdem sie angekündigt hat, ihre Tagung am Tag des Terrors abzuhalten. Ausser die völlig weltfremde EKR erstaunt das niemand.
Hermann Lei