
1.3.2025 Soros der Schweiz
Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss mischt im US-Wahlkampf mit
von Hermann Lei, Kantonsrat, Frauenfeld
Wie fast alles wird auch die US-Präsidentenwahl vom Geld beeinflusst. In diesem Zusammenhang fällt oft der Name eines Schweizers: Hansjörg Wyss. Der Schweizer Milliardär spendet Millionen und wird als Wohltäter betitelt, doch wie ist es wirklich?
Spenden an Linke und ein Sex-Vorwurf
Der Berner Hansjörg Wyss wurde durch den Verkauf von Anteilen an einer Firma zum Multimilliardär und lebt in den USA. Sein Geld steckt er in diverse, häufig linke Projekte, auch in der Schweiz – wenn er nicht wie 2013 seiner Ex-Freundin vergleichsweise 1,5 Millionen US-Dollar zahlt, um deren Klage wegen Gewalt und sexueller Nötigung beizulegen. Da es in den USA Nicht-Amerikanern verboten ist, amerikanische Politiker zu unterstützen, unterstützt Wyss dort einfach linke und liberale Organisationen, die mit seinen dreistelligen Millionenbeträgen Einfluss nehmen sollen.
Der «Sixteen Thirty Fund» von Soros und Wyss
Der «Sixteen Thirty Fund», der seit 2016 fast 250 Millionen Dollar von Hansjörg Wyss erhalten hat, ist einer dieser progressiven Organisationen. Der «Fund» setzt sich unter anderem für Abtreibungen, Mindestlöhne und für die Demokraten ein. Mit den Geldern der von Soros und Wyss gesponserten Organisation versuchen Linke beispielsweise in Ohio die politischen Bezirke neu zuzuschneiden – was den Demokraten in die Hände spielen würde.
Schweizer «Dark Money» für Fake-News
Der Staatssekretär von Ohio, Frank LaRose, der die Wahlen in diesem Bundesstaat beaufsichtigt, sagt: «Die Demokraten sind vom «dark money» des Schweizers Hansjörg Wyss abhängig geworden, um alles zu finanzieren, von ihren Wahlkampagnen bis hin zu ihren Fake-News-Operationen.» Mit «dark money» sind Spenden gemeint, die darauf abzielen, die Wahlen zu beeinflussen. Und der Chronicle of Philanthropy, die führende US-Publikation über den Non-Profit-Sektor, hält fest, dass «der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss das Aushängeschild für ausländische Spenden zur Unterstützung der US-Politik ist».
Schlupflochgeld für die Demokraten
Hansjörg Wyss ist nicht der einzige Ausländer, der mit Geld amerikanische Wahlkampagnen unterstützt, doch das Ausmass seiner Spenden ist gewaltig. Er nutzt bewusst ein Schlupfloch, denn wie erwähnt darf man als Nicht-Amerikaner keinen direkten Einfluss auf die amerikanische Politik nehmen. Diese Art von «dark money» ist problematisch, da sie intransparent ist, was es sehr schwer macht, die einzelnen Quellen ausfindig zu machen. Doch nicht nur das. Durch seine Einflussnahme beeinflusst der Schweizer die demokratischen Prozesse in den USA. Er versucht die Meinung der Bevölkerung nach seinem Gusto zu verändern.
Eine Hand wäscht die andere
Der Schweizer wirkt mit seinem Geld auf Schweizer und amerikanische Bürger, um seine Ideologie durchzusetzen. Wohl deshalb wurde er dieses Jahr vom fast ausschliesslich linken Gemeinderat der Stadt Bern zum Ehrenbürger ernannt.
Hermann Lei